Interkulturell

Interkulturelle Elternarbeit

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Verbund Interkultureller Ausbildungsorientierter Elternarbeit
zur Fachkräftesicherung (VIA)


Die Interkulturelle Elternarbeit wurde von 2002 mit einem fachlichem Konzept und Standards im Stadtbezirk Kalk mit der Unterstützung unterschiedlicher Auftraggeber bis September 2015 durchgeführt.

Vom 01.01.2014 bis zum September 2015 war die Arbeit mit neuen Bausteinen in einem Projektverbund Interkultureller Ausbildungsorientierter Elternarbeit zur Fachkräftesicherung (VIA) eingebunden, finanziert über das Landesarbeitsministerium NRW.

Die Interkulturelle Ausbildungsorientierte Elternarbeit war eine Schnittstelle zwischen Schule und Eltern der Sek I. Sie war Kulturvermittler und half die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den allgemeinbildenden Schulen aus dem Stadtbezirk Kalk aktiv zu gestalten. Durch gezielte Angebote unterstützte und stärkte die Interkulturelle Elternarbeit die Eltern sowie die SchülerInnen mit Zuwanderungsgeschichte im Übergang Schule und Beruf.

Mit dem Verbund Ausbildungsorientierter Interkultureller Elternarbeit zur Fachkräftesicherung in der Region Köln wurde die praktische Umsetzung der Querschnittsthemen Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie die Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit - gemäß des Handlungsplans der Region Köln zur Umsetzung der Fachkräfteinitiative NRW - gewährleistet sowie vor Ort nachhaltig fortgeführt und erweitert.

 
Zielgruppen:
Die unmittelbaren Zielgruppen innerhalb der definierten Projektregion waren:
  • Eltern vor allem Mütter von Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Sozial benachteiligte Eltern mit Zuwanderungsgeschichte
  • Eltern, die das deutsche Bildungssystem nur kurz durchlaufen haben (etwa aufgrund von Heiratsmigration) und deren Kinder in Deutschland geboren sind
  • Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte im Übergang Schule-Beruf
 
Ziele:
Die, am Projekt teilnehmenden Migranten-Eltern sollten über ihre eigene Erwerbsbiographie hinaus gestärkt werden und selbstbewusster auf die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Kinder Einfluss nehmen. Somit war ein Kernziel des Projektes, den Informationsstand der Eltern zu erhöhen und ihre Motivation zur Eigeninitiative in der Schule zu aktivieren.

Ein wichtiges Instrument für diese Zielsetzung war der strukturierte Abbau der Informationsdefizite bei Eltern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte und das Erreichen ihrer aktiven Beteiligung an den klassischen Angeboten aus der Bildungsträgerschaft sowie assoziierter Einrichtungen, bis hin zu den Kammern und Unternehmen.


Folgende Module wurden im Rahmen des Projektes angeboten:

Modul 1  individuelle interkulturelle Bildungsberatung
 
Modul 2  Elternseminare zu jugend- und schulrelevanten Themen und darauf
             aufbauende Elterngruppen zur Vertiefung

Modul 3   Betriebsbesichtigungen und Exkursionen, u.a. zu 
               Billdungszentren, Hochschulen, Schulämtern,  
               Ausbildungsmessen etc.

Modul 4   Berufliche Orientierungsangebote besonders für Mütter und     
               Töchter

Modul 5   Mütter- Elternbildungscafés an und mit Kooperationsschulen

Modul 6  (als Querschnittthema) Grundlagenschaffung für Netzwerk-Bildung

Modul 7  (als Querschnittsthema) Mobilitätsberatung

Modul 8  Elternbegleitung

Auftaktveranstaltung am 26.03.2014, IHK Köln, Foto: Wulf-Olaf Nickel


Projektverbund VIA:
  • Gesellschaft für berufliche Förderung in der Wirtschaft (GBFW) als Projektträgerin
  • Förderungs- und Bildungsgemeinschaft Alten-/Jugendarbeit Vingst/Ostheim e.V.
  • Deutsch-Türkischer Verein DTVK e.V.
  • PHOENIX-Köln e.V. Kultur- und Integrationszentrum
  • Rom e.V.
  • BQN - Beratungsstelle zur Qualifizierung von Nachwuchskräften mit  Migrationshintergrund

Kooperationsschulen des Vingster Treffs:
  • Katharina-Henoth-Gesamtschule
  • Förderschule Lernen Martin Köllen Str.
  • Adolph-Kolping-Schule Katholische Hauptschule
  • Städtische Gemeinschaftshauptschule Nürnberger Straße





Für das Projekt VIA war verantwortlich:
Gohar Farshi
Ostheimer Str. 125
51107 Köln
Tel.: 0221 78807600
E-Mail: vingstertreff@soziales-koeln.de


Gefördert von: