Seit 2002 arbeitet der Vingster Treff sehr eng mit Schulen aus dem Stadtbezirk Kalk zusammen. Als Teilprojekt in EQUAL I+II entwickelt, ist die Interkulturelle Elternarbeit ein Baustein im Handlungskonzept gegen die Folgen von Kinderarmut der Stadt Köln, im Handlungsfeld „Präventionsprogramme für Kinder und Eltern".
Das Leitziel des gesamten Handlungskonzeptes, „Jedem Kind unabhängig von seiner sozialen und kulturellen Herkunft positive Zukunftschancen zu eröffnen", kennzeichnet die Interkulturelle Elternarbeit mit ihren einzelnen Arbeitsschwerpunkten wie den „Mütterbildungscafes", den Förderangeboten für Kinder u. Jugendliche aus den Kooperationsschulen und der mehrsprachigen Erziehungs- u. Bildungsberatung.
Die interkulturelle Elternarbeit ist erfolgreich, weil sie methodisch niedrigschwellig ist durch eine „aufsuchende Struktur". Die mehrsprachigen Pädagoginnen gehen z.B. in die Schulen und suchen den direkten Kontakt zu neuen Eltern über Telefonate und Hausbesuche, um sie für die Bildungsarbeit in den Schulen und für die verbesserte Unterstützung bezogen auf die beruflichen Planung für Ihre Kinder zu gewinnen. Außerdem zeigt diese Form der Sozialen Arbeit, das auch sozialbenachteiligte Eltern ihre Kinder auf dem Weg der Bildung und Ausbildung unterstützen können und wollen.
Präventiv wirkt die interkulturelle Familienbildung in den Grundschulen. Ein Projekt finanziert über die Stiftung Aktion Mensch, ermöglicht neue Ansätze und Methoden auch mit großer Beteiligung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.
In dem Pilotprojekt für Eltern von Kindergartenkindern, wird zum ersten Mal in Köln, in einem bestehendem etabliertem Förderprogramm in einer Muttersprache neue Wege der Partizipation von sozialbenachteiligten Eltern ermöglicht.
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